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Glossar

Eine Zusammenstellung der wichtigsten und häufigsten Begriffe und Bezeichnungen, die im Zusammenhang mit einer Erkrankung an einem myelodysplastischen Syndrom in Arztgesprächen, Informationsbroschüren und bei der Internetrecherche auftauchen.

Aus mehreren Internet-Quellen zusammengestellt von:
Bergit Korschan-Kuhle, MDS-Patienten Interessen Gemeinschaft
mit der freundlichen Unterstützung von Frau Dr. Julie Schanz, Oberärztin am MDS-Exzellenzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen

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Eisenüberladung des Körpers, entstanden z.B. durch die Abhängigkeit von Bluttransfusionen der roten Blutkörperchen, da der menschliche Körper keinen Mechanismus zur Ausscheidung von Eisen besitzt.

Das Blutvolumen, das sich aus den roten Blutzellen zusammensetzt, Anteil aller Blutzellen am Volumen des Blutes; wird in % gemessen.

Facharzt für Bluterkrankungen.

Lehre vom Blut; umfasst die Grundlagen und die Erkrankungen des Blutes einschließlich der Blutbildenden Organe; Teilgebiet der Inneren Medizin.

Blutbildung

Roter Blutfarbstoff, der in den roten Blutzellen (Erythrozyten) für den Transport des Sauerstoffs zuständig ist, Hämoglobin ist aus vier Eiweißketten zusammengesetzt.

Auflösung von Erythrozyten infolge der Zerstörung ihrer Membran; die Ursachen sind vielfältig.

Blutgerinnung

Begriff aus der Transplantation bei verwandten Spendern; die Hälfte der Gewebsmerkmale stimmt überein, also die von einem der beiden Elternteile vererbten Anlagen.

Abkürzung für Histon-Deacetylase; Gruppe von Enzymen mit einer wichtigen Funktion im Stoffwechsel der Histone und damit in der Regulation der DNS; werden gehemmt durch HDAC Inhibitoren.

Medikamente zur Hemmung der Funktion von Histon-Deacetylasen; dazu gehören z.B. Valproinsäure oder Panobinostat.

Gewebemerkmale die dem Körper helfen, zwischen fremd und eigen zu unterscheiden; jeder Mensch besitzt spezifische HLA-Merkmale, welche sich auf der Oberfläche der Körperzellen befinden. Um festzustellen, ob jemand als Spender für eine Transplantation in Frage kommt, bedarf es vorab der Bestimmung der HLA-Merkmale; angestrebt wird eine möglichst große Übereinstimmung zwischen Empfänger und Spender.

Humanes Leukozyten-Antigen-System. Gesamter Komplex von Gewebemerkmalen =  HLA-Merkmale.

Soll die Tumorzellen wirksamer zerstören als eine normal dosierte Chemotherapie.

Zu viele Zellen (z.B. im Knochenmark) – zu wenige Zellen; Patienten mit Leukämie haben hyperzelluläres Knochenmark mit zu vielen unreifen weißen Blutkörperchen (Blasten).