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Glossar

Eine Zusammenstellung der wichtigsten und häufigsten Begriffe und Bezeichnungen, die im Zusammenhang mit einer Erkrankung an einem myelodysplastischen Syndrom in Arztgesprächen, Informationsbroschüren und bei der Internetrecherche auftauchen.

Aus mehreren Internet-Quellen zusammengestellt von:
Bergit Korschan-Kuhle, MDS-Patienten Interessen Gemeinschaft
mit der freundlichen Unterstützung von Frau Dr. Julie Schanz, Oberärztin am MDS-Exzellenzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen

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Englisch: Zweite Meinung; zum Zwecke der Sicherung einer Diagnose oder eines Therapievorschlags wird mehr als ein Arzt konsultiert.

Kurzform für segmentkernige neutrophile Granulozyten; größte Gruppe der Leukozyten im Blut; Hauptaufgabe ist die Vernichtung von Fremdstoffen und Krankheitserregern.

Myelodysplastische Syndrome, die in Folge einer früheren Chemo- / Strahlentherapie entstanden sind.

Umgangssprachlich: Blutvergiftung; akutes und lebensbedrohliches Krankheitsbild; Ursache ist eine entzündliche Reaktion des gesamten Körpers auf eine Infektion; tritt gehäuft bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem auf.

Vergrößerung der Milz.

Zellen mit der Fähigkeit zu unbegrenzter Teilung; unterschieden werden embryonale oder pluripotente, nicht determinierte Stammzellen von adulten, determinierten Stammzellen; in der Hämatologie und Onkologie wird der Begriff Stammzellen häufig als Synonym für die blutbildenden Stammzellen gebraucht.

Übertragung von Blutstammzellen eines Spenders; es wird zwischen einem Familien - und einem Fremdspender unterschieden; diese Stammzellen werden meistens aus dem Blut gewonnen, können aber auch direkt aus dem Knochenmark entnommen werden.

Übertragung von eigenen Blutstammzellen; diese werden vorher gewonnen und eingefroren; Stammzellen werden meistens aus dem Blut gewonnen, können aber auch direkt aus dem Knochenmark entnommen werden.

Technik zur gezielten Entnahme von Gewebe; Ziel ist die Gewinnung eines Gewebszylinders zur Beurteilung des Gewebes.

Medizinischer Test (mit Menschen) der zum Ziel hat, die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Medikaments zu belegen; meist werden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt; eine Gruppe erhält das zu prüfende Medikament, die andere ein Scheinmedikament (Plazebo) oder die bisherige Standardtherapie.

Siehe: Myelodysplastische Syndrome; vgl. WHO Klassifikation.

Unterstützende Behandlung, die auf die Folgen einer Erkrankung zielt, z. B. Schmerzmedikamente, Antibiotika, Ernährung, psychoonkologische Betreuung u. a.; siehe auch: kausale Therapie.

SZT

Abkürzung für Stammzelltransplantation.