Neuer Vorstand gesucht

Freitag, 30. April 2021

STEINBRUCH zur LHRM Vorsitzsuche

„Tue Gutes und rede darüber“ – Ein oft gewähltes Motto, um den ehrenamtlichen Anspruch von gemeinnützigen Vereinen zu umreißen. Was, wenn ein Teil des Vorstandes eines erfolgreich geführten solchen Vereins aus Alters- und /oder Gesundheitsgründen nicht mehr zur Verfügung steht?

Wer kann diese Fußstapfen ausfüllen?
Die Frage ist falsch gestellt. Einen Selbsthilfeverein kann jeder führen, jeder gesetzte Fußabdruck ist so individuell wie die Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen, für die wir uns einsetzen. Dabei kann der neue Vorstand im Rahmen der Vereinssatzung seinen eigenen Talenten und Motivationen freien Lauf lassen:

Was ist Selbsthilfe? – Untergruppen für verschiedene Krankheitsbilder. Selbsthilfegruppen – Treffen. Anders als im Vereinsnamen erkennbar, setzt sich die LHRM für Patienten mit allen hämatologischen Erkrankungen (Blut- u. Lymphom-Erkrankungen) und ihre Angehörigen ein.

Wir bieten:

  • Ein halbtags besetztes Büro für alle organisatorische und Schreib-Aufgaben mit einer in Vereinsanliegen sehr erfahrenen Mitarbeiterin.
  • Ansprechpartner für einzelne Untergruppen
  • Großes Netzwerk zu Ärzten, Kliniken und anderen Selbsthilfegruppen, sowohl lokal als auch deutschlandweit
  • regelmäßige Gruppentreffen, zurzeit virtuell
  • Solide finanzielle Basis
  • Ein engagiertes Vorstandsteam mit Kenntnissen und Erfahrungen in allen vereins-relevanten Aktivitäten, dass die* Vorsitzende* gerne unterstützen wird (Expertise existiert im Verein)
  • Unsere* ehemalige* langjährige Vorsitzende* steht für Einarbeitungsfragen jeder Zeit bereit
  • technische Strukturen und Technik-affine Ansprechpartner*

Wir suchen:

  • Motivierte und engagierte Gruppenleiter
  • Selbsthilfe -> Patient/Angehörige (=Betroffene)
  • Jemand, der sich aktiv einbringen möchte, kein Expertenwissen als Voraussetzung
  • Lust hat mich Menschen zusammen zu arbeiten
  • Neue Wege in der Selbsthilfe gehen (-> Eigene Fußstapfen setzen)

Was macht die LHRM aus?

  1. Die monatlichen Treffen der LHRM sind ein Ort in dem man Hilfe bekommt. Verständnis für Nöte und Ängste, Zuspruch und nicht zuletzt die praktische Hilfe von Betroffenen, wie sie mit bestimmten Situationen fertig geworden sind. Durch die Anteilnahme und den Zuspruch bekommt man wieder Lebensmut und erfährt Geborgenheit.
  2. Mit den Jahren ist ein breites Wissen gewachsen und ein Netzwerk entstanden, indem bei den unterschiedlichsten Erkrankungen die richtige, medizinische Fachkompetenz gefunden werden kann, auch bei seltenen Erkrankungen.
  3. Durch die Patiententage ist man immer „am Puls der neuesten medizinischen Erkenntnissen und Fortschritten.
  4. In den monatlichen Treffen ist es besonders kostbar, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann und über z.B. die gleiche Erkrankung sprechen kann. Oft wechselten wir die Plätze um uns so persönlich im Einzelgespräch auszutauschen.
  5. Das hilft die eigene Erkrankung anzunehmen und zu lernen mit ihr zu leben, also die ersten Schritte zurück ins Leben zu finden.
  6. Die so erfahrene Teilnahme, der Zuspruch und die Hilfe geben neue Hoffnung